Freitag, 1. Juli 2011

Fiji

Bula everybody,


Willkommen zu meinen Eintrag ueber Fiji. Wenn man den Werbefachleuten der Insel glauben darf dem Paradies auf Erden, mit traumhaften Straenden auf winzigen Inseln in unwirklich schoener Suedseeidylle und mehr Abenteuer und Entspannung als man ueberhaupt aufnehmen kann. Wenn man mir glauben darf, untertreiben diese Leute. Ich hatte nur anderthalb Tage auf Fiji, als Zwischenstopp in Richtung USA, aber das hat gereicht um mich ueber beide Ohren in die Inselgruppe zu verlieben. Man kommt an, wird von freundlichen Polynesiern mit Gitarre und Ukulele mit einem herzlichen Bula (Hallo) willkommen geheissen, dann gings zum Hotel am Strand, Sonnenuntergang bei Cocktail mit Schirmchen in Haengematte, pures Urlaubsgefuehl. Danach wieder Ukulelenmusik und die traditionelle Kava-Zeremonie (Kava ist das oertliche Betaeubungsmittel, irgendeine zerstossene Wurzel als Tee zubereitet, schmeckt nicht nach viel, beruhigt aber ungemein und man schlaeft hinterher wie ein Baby. Am naechsten Tag dann auf Bootstour durch die Suedseeinselwelt, vorbei an Bounty Island (wo die Meuterer der Bounty ihren Kapitaen zurueck gelassen haben) und jeder Menge der 333 Inseln (teilweise nur ein runder Strand mit Palmen und einem Hotel drauf) zu der Insel, auf der Tom Hanks Cast Away gedreht hat (keine Ahnung wie die heisst). Dort geankert, geschnorchelt mit Haien, Moraenen, Tintenfischen und was man sonst noch so findet, eine Kokosnuss geknackt, am Strand gelegen, und nach Einwurf leckeren Essens ab zur naechsten Insel. Dort ein Dorf besucht, dass vom Verkauf von Krimskrams an Touristen lebt, mehr am Strand gelegen, mehr auf das kristallklare Wasser gestarrt, Muscheln gesammelt, Krebse geaergert... Die Moeglichkeiten Fijis wenn es um die Beschaeftigung von Touristen geht sind umfangreich, mit etwas mehr Zeit haette man auch ins benachbarte Tonga gekonnt um mit Walen zu schwimmen, man kann die 2000m hohen Berge der Hauptinsel erklimmen, mit Mantarochen tauchen, jeder nur erdenklichen Art von Wassersport nachgehen... Und begleitet wird man von den extrem lieben Fijianern, die irgendwie alle die Gitarre und Ukulele spielen und darauf trainiert sind ein moeglichst perfektes Bild der Urbevoelkerung zu malen. Und auch wenn man haeufig merkt, dass das Bild verzerrt ist, fuehlt es sich nie falsch an. Fiji ist fuer mich ein Paradies, und ich habe auf jeden Fall vor zurueck zu kommen und hier weitaus mehr Zeit zu verbringen.

Fiji von oben

Sonnenuntergang am ersten Abend... mit Hund


Mit Schirmchen!

Die einheimische Abendunterhaltung


Bounty Island (wo die Meuterer der Bounty ihren Kapitaen zurueck gelassen haben)



Die Insel auf der Cast Away gedreht wurde












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