Samstag, 6. August 2011

Isla Mujeres und Tulum

Halloele,

so, ich hab Mexico bereits verlassen, blutenden Herzens, was bleibt ist der Bericht ueber meine letzten anderthalb Wochen dort! Ich muss zugeben, ich bin ein bisschen zurueck, aber hiermit sind wieder alle auf dem neusten Stand, und ich kann ganz in Ruhe auf Jamaica blicken (dahin geht die Reise naemlich!).

Eigentlich macht es garnichts, dass ich so lange mit einem Mal aufzuholen habe, da eigentlich aeusserlich garnicht viel passiert ist. Hatte quasi Urlaub vom Reisen. Und wo macht man am Besten Urlaub? In der Karibik natuerlich. Zuerst ueber Cancun (einer schrecklichen Hotel- und Resortstadt, uebervoelkert von betrunkenen amerikanischen Jugendlichen) zur Isla Mujeres, der "Insel der Frauen", auch sehr touristisch, aber keine Wolkenkratzer. Dafuer Palmen, azurenes Wasser, Strand und eines der besten Tauchreviere der Welt. Und nachdem ich seit Australien nicht mehr unter Wasser war, war ich umso aufgeregter und gespannter. Und wie wunderbar! Riesige Meeresschildkroeten (wortwoertlich) zum Anfassen nah, schlafende Haie, Rochen, abertausende Fische... Und man schwebt einfach vorbei und geniesst die Aussicht. Die Schoenheit ist unbeschreiblich, und animierte mich zu weit mehr Tauchgaengen als urspruenglich geplant. Abends dann Tanzen am Strand und relaxen in der Haengematte. Und auch das zweite grosse Highlight der Insel liegt im Wasser: Nachdem ich schon in Australien mit einem Walhai geschwommen bin und uns gross versichert wurde, dass es der einzige Platz auf der Welt sei, an dem sie so regelmaessig aufsteigen, war es ziemlich ernuechternd, dass man hier fuer einen Bruchteil des Preises gleich Hundertschaften der Biester sehen kann! Nach einer holprigen Fahrt in einem viel zu kleinen Boot dann ins Wasser, diesmal nicht mit einem Hai, sondern Dutzenden, die hier das Wasser nach Plankton durchkaemmen. Und diesmal gibts sogar Fotos! Wie zu erwarten musste man mich mit Gewalt wieder aus dem Wasser holen.





Von der Wasserseite











Soooo tuerkis

Und der naechste Sonnenuntergang




Walhai! Versuch den mal in ein Bild zu bekommen!

Der Putzerfisch ist mehr als nen Meter lang








Sag Aaaaaaahhhhh




Und weg isser



Nachdem ich mich von der Insel geloest hatte, gings dann schnurstracks zum naechsten Ferienparadies: Tulum, 200km weiter suedlich die Kueste entlang. Tulum hat vor allem zwei Sehenswuerdigkeiten: Zum einen die Mayaruinen, die direkt ueber dem Strand thronen (hier haette ich meine Ruine auch hin gebaut!) und zum anderen die sogenannten Cenoten. Die gesamte Yucatan Halbinsel ist ein ehemaliges Korallenriff, daher sehr fragil. Durch Eiszeiten und Wetteraenderungen wurde es ueber die Jahrtausende komplett ausgehoehlt. Eine Cenote ist ein Eingang in dieses ueberflutete Hoehlensystem, in dem glasklares Wasser eine perfekte Sicht aus Stalagmiten und Stalagtiten und andere Wunderheiten dieser stillen Welt enhuellt. Also Tauchzeug an und rein da! In vielen der Hoehlen fliessen Salz- und Suesswasser zusammen, ohne sich zu vermischen, und bilden einen "Halocline", eine Schicht in der das Licht unregelmaessig gebrochen wird und dadurch alles noch bizarrer erscheint. Eine komplett surreale, stille, zauberhafte Welt, fast ohne Leben. Aber das hereinscheinende Sonnenlicht laesst alles strahlen und funkeln. Leider kann ich keine eigenen Fotos von Tulum hochladen, da meine Kamera geklaut wurde, aber ich habe als Kostprobe ein paar runtergeladen:

Eingang zur Cenote


Ruinen von Tulum

Strand
Damit sind meine 3 Wochen in Mexico auch schon vorbei... Das Land hat mich wirklich verzaubert, die Staedte und das Hochland im Inneren ebenso wie das entspannte Leben der Karibik mit endlosen Straenden und Schildkroeten ueberall (ich mag Schildkroeten). Ich habe nicht sehr viele Mexicaner enger kennen gelernt, die Sprachbarriere war doch oft zu gross und meine Zeit zu beschraenkt, aber die Begegnungen die ich hatte waren sehr positiv und haben darauf gemacht, wieder zu kommen. Und das Essen! So gut....

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