Sonntag, 10. Oktober 2010

Australien!

Die Wissenschaftler haben Recht, die Erde ist eine Kugel! Bin endlich unten angekommen, gesund und munter und mit dem guten Gefuehl. Und was ist: Es regnet. Seit 3 Tagen. Zuerst in Brisbane, jetzt auch noch in Cairns, das weiter noerdlich liegt und eigentlich sonnensicher sein sollte. Darum gibts auch noch keine Bilder.

Die Ankunft in Brisbane war erstaunlich unkompliziert, keinerlei Komplikationen bezueglich des Visums, sie haben mir einfach einen Stempel gegeben und das war's. Hannah, eine Freundin die ich in Klagenfurt kennen gelernt habe und die hier aus Brisbane ist, war so nett mich vom Flughafen abzuholen, und da es schon abends war, wurden die Tanzschuhe geschnuerrt und ab gings, mit Hannah, ihrer Schwester und Freunden, den Staub Indiens abschuetteln. Das Sightseeing am naechsten Tag fiel ins Wasser, hab mir die Stadt ein bisschen angeschaut und war dann in der Galerie fuer Moderne Kunst, weil der Eintritt unsonst ist und Hannah dort arbeitet. Brisbane ist echt toll: Alles sehr relaxt, recht viele Wolkenkratzer, ein Fluss schlaengelt sich durch die Stadt, mehr Parks als Haeuser, warm und unheimlich entspannte Menschen. Hab mich gleich wohl gefuehlt, werd wahrscheinlich auf der Tour nach Sueden dort pausieren und arbeiten.
Abends gings dann wieder feiern (muss einen Monat Pause aufholen), und morgens um 5h dann sehr uebermuedet zum Flughafen, um nach Cairns zu fliegen.

Cairns ist eine kleine Stadt im Norden, das Tor zum Great Barriere Reef, viele Reisende (faast nur Deutsche) und Touristen, Hotels und Reiseagenturen. Hab mich hier mit Hope getroffen, einer anderen Freundin die ich aus Klagenfurt kenne, sie wohnt weiter im Sueden aber ist mit ihrem Freund zu einer Hochzeit angereist, haben den Tag am Pool und spazierend verbracht, auch wenn wir keine Sonne hatten war es super warm, hier sind Regenwald und Mangrovenhaine, einfach sehr entspannende Atmosphaere. Generell muss man eines ueber Australier sagen: sie sind verdammt entspannt. Nachnamen werden nicht wirklich benutzt, selbst am Flughafen, jeder tratscht ganz vergnuegt mit einem oder macht nen Witz, nichts ist hektisch, alles ist sauber und geregelt und man geniesst das Leben. Was allerdings auch damit zusammenhaengt, dass Geld in diesem Land keine Rolle zu spielen scheint, weil jeder gut verdient: Hab es also mit dem krassesten Gegensatz zu Indien zu tun, den man sich vorstellen kann.

Morgen frueh geht es dann mit Hope und Eduardo ins Riff, auf einem Segelschiff, schnorcheln und auf Sonne hoffen. Danach werde ich noch ein paar Tage in Cairns bleiben, mir die Straende und die Umgebung anschauen und wenn alles klappt, mach ich Ende der Woche einen Tauchkurs im Riff, sechs Tage. Aber ich melde mich vorher natuerlich nochmal. :)

Schoene Gruesse von der anderen Halbkugel!
Alex

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